«Sayonara, Japan!» kostet jetzt mehr
Hinter jedem Abflug aus Japan steckt eine unsichtbare Abgabe. Seit Juli 2026 hat sie sich verdreifacht.
Sayonara (zum Artikel) heisst es am Ende jeder Japanreise. Was viele nicht wissen, ist, dass hinter diesem letzten Lebewohl seit 2019 eine kleine, unsichtbare Abgabe steckt, die im Alltag schlicht Ausreisesteuer oder «Sayonara-Tax» genannt wird. Sie wird beim Ticketkauf automatisch verrechnet, ohne separaten Schalter, ohne zusätzlichen Weg am Flughafen.
Eingeführt wurde sie als Antwort auf den damals gerade erst an Fahrt aufnehmenden Japan-Boom. Die daraus resultierenden Einnahmen flossen in den Ausbau der touristischen Infrastruktur, in automatische Passkontrollen mit Gesichtserkennung, in mehrsprachige Hinweistafeln sowie in bargeldlose Zahlungssysteme im öffentlichen Verkehr. Ziel war es letztlich, die Infrastruktur zu modernisieren und das Reiseerlebnis für alle zu vereinfachen.
Heute, im Jahr 2026, boomt Japan wie nie zuvor. Touristische Hotspots wie Tokio, Kyoto, Hakone, Takayama oder der Berg Fuji stehen unter einem Druck, den es vor wenigen Jahren noch nicht gab. Diese Abgabe am Flughafen soll nun einen Teil der Lösung dafür liefern.
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