Die übersehenen Regionen Japans

Tokio zählt monatlich Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste, andere Präfekturen nicht einmal 10'000. Ein Blick auf die Schlusslichter.

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Die übersehenen Regionen Japans

Japan erlebt, mit Ausnahme der Corona-Jahre, seit über zehn Jahren einen starken Tourismusboom. 2025 reisten 42,7 Millionen ausländische Gäste ins Land, so viele wie nie zuvor (zum Artikel). Dieser Rekord weckt jedoch ein falsches Bild. Denn noch immer stellen die Japaner selbst den Hauptteil: 73 Prozent aller Übernachtungen im Land entfielen 2025 auf japanische Gäste.

Dass es sich vielerorts anders anfühlt, liegt an der Verteilung. Die ausländischen Gäste konzentrieren sich auf wenige Orte. Die meisten Reisenden aus Übersee bewegen sich immer im gleichen Radius: Die Metropolregionen Tokio-Yokohama und Osaka-Kyoto ziehen mit Abstand den Grossteil an. Die Folge sind Kapazitätsengpässe und Klagen über zu viele Touristen (zum Artikel).

Gleichzeitig zeigt die offizielle Statistik, wohin kaum jemand reist. Es gibt Präfekturen, die nicht einmal 10'000 Übernachtungen ausländischer Gäste pro Monat zählen.

Dort ist Japan noch ruhig.

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