Die grüne Oase am Rand von Tokio
In einer Tokioter Vorstadt liegt ein riesiger Park – mit einer Funktion, die weit über Erholung hinausgeht.
Ich lasse das Zentrum der geschäftigen Metropole Tokio hinter mir. 40 Minuten dauert die Zugfahrt, rund 30 Kilometer in Richtung Westen, bis ich in einer der Vorstädte der Hauptstadtpräfektur Tokio ankomme.
Ich steige an einem Bahnhof aus, an dem nur wenige Touristen einen Halt einlegen. Und doch präsentiert sich hier, wenige Gehminuten entfernt, unvermittelt eine beeindruckende Sehenswürdigkeit. Eine grüne Oase von 180 Hektar Fläche, etwa 250 Fussballfelder – für den dicht besiedelten Grossraum Tokio eine seltene Weite, die Raum zum Atmen lässt.
Weite Wiesen, dichte Wälder, Blumenfelder, eine grosse Wasserlandschaft – ein Naherholungsgebiet, das den Alltag der Einheimischen prägt, während ich als einer von wenigen Auswärtigen hindurchspaziere. Die angenehme Ruhe hier hat mit dem Tokio, das ich eine Stunde zuvor verlassen habe, nichts mehr gemein.
Zwischen Idylle und Ernstfall

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