Das Café, das einen Tokioter Vorort zum Glänzen bringt

In einem Tokioter Vorort leert sich eine alte Einkaufsstrasse. Ein Café mit kunstvoller Architektur setzt dagegen ein Zeichen.

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Das Café, das einen Tokioter Vorort zum Glänzen bringt

Meine Reise führt mich in eine ruhige Vorstadt im Westen der Metropolregion Tokio. Hier liegt eine alte Einkaufsstrasse. In den Jahrzehnten nach dem Krieg war diese Meile das pulsierende Herz des Viertels. Nachbarn trafen sich hier, der Alltag florierte. Doch der demografische Wandel und die Landflucht forderten ihren Tribut. In den letzten Jahren verwaiste die Strasse. Ein Geschäft nach dem anderen schloss für immer seine Rollläden. In Japan nennt man dieses Phänomen treffend Shutter Gai, wörtlich «Rollladen-Viertel».

Einst der Mittelpunkt des Viertels: Die alte Einkaufsstrasse. janinjapan.ch

Ein Spenglermeister, der in dieser Strasse aufgewachsen war, beschloss, etwas zu ändern. Er wollte seiner Heimat neuen Atem einhauchen und rief ein ambitioniertes Vorhaben ins Leben. Seine Idee: ein architektonisches Aushängeschild, das Besucherinnen und Besucher aus der Metropole anzieht und so eine sanfte Wiederbelebung des gesamten Viertels anstösst.

Für sein Vorhaben tat er sich mit einem der bekanntesten japanischen Architekten zusammen. Auf diese Weise entstand ein besonderer Hingucker.

Vom Tabakladen zum Wahrzeichen