UNESCO
Okinoshima: Die Insel der Götter
Die heilige japanische Insel Okinoshima könnte schon bald zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Das Eiland gehört zu den geheimnisvollsten und unzugänglichsten Orten Japans.
Die Hauptreligionen in Japan sind der Shintoismus und der Buddhismus, die nebeneinander praktiziert werden. Der Shintoismus als einheimische Religion Japans verehrt Naturgottheiten (Kami), während der Buddhismus ab dem 6. Jahrhundert über China und Korea nach Japan kam. Die Schreine gehören zum Shintoismus, die Tempel zum Buddhismus. Daneben gibt es eine kleine christliche Minderheit, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, als europäische Missionare nach Japan kamen.
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Die heilige japanische Insel Okinoshima könnte schon bald zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Das Eiland gehört zu den geheimnisvollsten und unzugänglichsten Orten Japans.
Festival
Seit über 500 Jahren wetteifern in der Stadt Okayama alljährlich 10’000 nackte Männer in einem Tempel um ihr Glück. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es viel Durchhaltewillen.
News
Ein Schrein in Tokio passt sich dem digitalen Zeitalter an. Anstatt eine Münze in die traditionelle Holzkiste zu werfen, kann man hier eine elektronische Geldspende vor dem Gebet tätigen.
Honshu
Der Fushimi-Inari-Schrein in Kyoto mit seinen über tausend roten Torii ist weltbekannt. Ein Japaner ist nun auf einen scheinbar vergessenen, im Wald versteckten Inari-Schrein gestossen.
Festival
Alljährlich spielen die Mönche in einem Tempelgebäude des Todaiji-Komplexes in Nara spektakulär mit dem Feuer. Das Ritual, das seit über 1250 Jahren existiert, zieht alljährlich die Massen an.
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30 Tage in einem japanischen Zen-Tempel, ohne Internet, ohne Handy, ohne Ablenkung. Asienspiegel-Autor Oliver Hackl ist in diese Welt eingetaucht.
Wirtschaft
Alleine im Juli zählte Japan über 1 Million ausländische Gäste. Dabei entdeckt das Land eine neue, starke Kundschaft: Besucher aus muslimischen Ländern. Für diese Gäste tätigt Osakas Flughafen gar neue Investitionen.
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Der buddhistische Tempel Enryaku-ji ist als Weltkulturerbe ein Anziehungspunkt für Touristen – und Mitglieder der japanischen Mafia. Damit soll Schluss sein.
Kyoto
Ein buddhistischer Mönch hat an 1000 Tagen 40'000 km zu Fuss zurückgelegt.