Okayama, im Schatten der grossen Reiseziele
Okayama ist kein typischer Touristenmagnet, dabei hat die Stadt einen berühmten Garten und liegt ideal für Tagesausflüge.
Die Legende von Momotarō, dem Jungen, der aus einem grossen Pfirsich entsprang, ist landesweit bekannt. Die Stadt, die sich diese Geschichte zuschreibt, ist europäischen Touristen hingegen kaum bekannt. Mit über 700'000 Einwohnern ist Okayama die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur und ein wichtiges Zentrum der Region. Nur wenige westliche Reisende machen hier Halt. Ihre Nachbarn Hiroshima und Himeji sind deutlich bekannter, weshalb Okayama oft übersehen wird. Dabei hat die Stadt einiges zu bieten.
Allein der Korakuen-Garten mit seinen Rasenflächen, Teichanlagen und einem kleinen Berg ist einen Besuch wert. Er zählt neben dem Kenrokuen in Kanazawa (zum Artikel) und dem Kairakuen in Mito (zum Artikel) sogar zu den drei schönsten Gärten des Landes. Einst gehörte er der Fürstenfamilie. In der Meiji-Zeit (1868–1912) wurde er für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Okayama ist der Drehpunkt, von dem sich die Region auffächert: Burgen, Hafenstädte, cineastische Schauplätze, Handwerk und moderne Kunst. All diese Ziele liegen einen Tagesausflug entfernt.
Alle Wege beginnen hier

🌸 Zahlende Abonnentinnen und Abonnenten finden an dieser Stelle die persönlichen Notizen, die Insider-Details und das Wissen, das eine gute Reise von einer grossartigen unterscheidet.