Das kleine Venedig am Japanischen Meer

Ein Fischerviertel am Japanischen Meer hat seine historische Architektur eindrucksvoll bewahrt – mit einem heute seltenen Wasserweg.

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Das kleine Venedig am Japanischen Meer

In einer Hafenstadt am Japanischen Meer liegt ein Kanal, der früher die Hauptstrasse des Ortes war. 550 Meter lang, 10 Meter breit, gesäumt von Holzhäusern, die ihre Fassaden direkt dem Wasser zuwenden. Manche reichen mit ihrem unteren Geschoss bis an die Wasserlinie heran. Von einer kleinen Brücke aus lässt sich das gesamte Bild auf einen Blick erfassen. Boote, Häuser und das stille Wasser dazwischen.

Parallel zum Kanal verlaufen schmale Gassen, in denen einst reges Treiben herrschte. Gleich neben der Brücke liegt ein kleiner Schrein, der spirituelle Mittelpunkt des Viertels. Am späten Nachmittag scheint hier die Zeit stillzustehen. Es ist kein Stimmengewirr zu hören, nur das leise Schlagen von Wasser gegen die Boote.

Was das Viertel besonders macht, zeigt sich erst beim zweiten Hinsehen: die Bauweise der Häuser, die ihre Bewohner über Generationen hinweg direkt mit dem Meer verband.

Das Viertel mit der Wasserstrasse