Das 1000-Yen-Panorama
Ein Foto des Fuji prägte 40 Jahre die japanische Banknote – dahinter steckte ein Fotograf mit einer Lebensaufgabe.
Eine halbe Stunde Autofahrt von den malerischen Shiraito-Wasserfällen (zum Artikel) entfernt beginnt eine hügelige Landschaft aus fünf Seen. Sie gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe rund um den Fuji und entstanden durch dessen vulkanische Aktivität, verteilt in einem Halbkreis um den Berg. Steile Uferhänge haben hier grösstenteils die Entwicklung grösserer Siedlungen verhindert. Stattdessen säumen Wälder und vereinzelt Campingplätze die Ufer. Enge Strassen, die sich um die Gewässer schlängeln, erschliessen die Gegend.
An einem der Seen liegt einer der bekanntesten Aussichtspunkte Japans. Von dort aus öffnet sich ein Panorama mit dem Gewässer und sanften Hügeln im Vordergrund und dem Fuji im Hintergrund. In den frühen Morgenstunden, wenn die Luft klar ist, spiegelt sich der Berg auf der stillen Oberfläche – genau jenes Bild, das ein Fotograf vor fast 100 Jahren einfing, ohne zu ahnen, wie oft es noch reproduziert werden würde.
Wo der Berg sich spiegelt
🌸 Zahlende Abonnentinnen und Abonnenten finden an dieser Stelle die persönlichen Notizen, die Insider-Details und das Wissen, das eine gute Reise von einer grossartigen unterscheidet.