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«Dann verzichtet auf Strom!»
Der Reaktorbetreiber Tepco ist täglich in der Kritik. Für die Angestellten wird der Alltag zum Spiessrutenlauf. Andere beginnen sich öffentlich zu wehren.
Japanologe, Journalist und Filmemacher. Gründer von Jan in Japan. Seit 2009.
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Der Reaktorbetreiber Tepco ist täglich in der Kritik. Für die Angestellten wird der Alltag zum Spiessrutenlauf. Andere beginnen sich öffentlich zu wehren.
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Seit über einem Monat vegetieren über 600'000 Tiere in der Sperrzone um das havarierte AKW Fukushima 1 dahin. Die Behörden müssen nun eine Notmassnahme ergreifen.
Wirtschaft
In der vom Tsunami betroffenen Präfektur Miyagi erfüllen die Stundenhotels einen neuen Zweck. Die Menschen aus den Notunterkünften suchen hier familiäre Privatsphäre.
Der Japaner Jiroemon Kimura ist mit 114 Jahren der älteste Mann der Welt. Sein Geheimnis des langen Lebens ist simpel.
Miyagi
Nach dem Tsunami musste die Redaktion einer Lokalzeitung in Ishinomaki ihre Ausgaben von Hand schreiben. Die Originale sind inzwischen begehrte Museumsstücke.
Erdbeben
Die Küstenstadt Minamisanriku wurde am 11. März fast komplett durch die Flutwellen verwüstet. Ein Bewohner dokumentierte diese Tragödie auf Video.
Wissen
Regisseur Yoji Yamada wollte im April mit den Dreharbeiten zum Remake des Filmklassikers Tokyo Story anfangen. Die Erdbebenkatastrophe hat jedoch alles verändert.
Archiv
In zwei japanischen Lehrmitteln für Kinder wird von der Sicherheit der Atomkraftwerke geschwärmt. Das Bildungsministerium übt sich nun in Schadensbegrenzung.
Wirtschaft
Pachinko-Spielhallen und Getränkeautomaten seien nutzlose Stromfresser, meint Tokios Gouverneur. Damit erwischte er die beiden Branchen auf dem falschen Fuss.
Politik
Shintaro Ishihara ist wieder zum Gouverneur von Tokio gewählt worden. Dabei sorgt er mit einem neuen Stromsparvorschlag für Aufsehen.
Wirtschaft
Trotz vorläufigem Ende der planmässigen Stromunterbrüche in der Region Tokio geht das Energiesparen weiter. Ein Unternehmen hat kurzerhand neue Arbeitszeiten eingeführt.
Erdbeben
Die Stadt Minamisoma, 20 Kilometer vom AKW Fukushima entfernt, drohte auszusterben. Bis sich der Bürgermeister an die Welt wandte.