Japans sechs Flüchtlinge
Gerade mal sechs Menschen wurden im letzten Jahr von Japan als Flüchtlinge anerkannt. Kein anderes industrialisiertes Land zeigt sich so strikt, wenn es um die Aufnahme von Asylbewerbern geht.
Japanologe, Journalist und Filmemacher. Gründer von Jan in Japan. Seit 2009.
Gerade mal sechs Menschen wurden im letzten Jahr von Japan als Flüchtlinge anerkannt. Kein anderes industrialisiertes Land zeigt sich so strikt, wenn es um die Aufnahme von Asylbewerbern geht.
Homosexualität wird in Japan zwar nicht geächtet, aber auch öffentlich nicht thematisiert. Eine Meinungsumfrage zur Ehe-Öffnung und gleichgeschlechtlichen Liebe zeigt nun, wie die Japaner dazu stehen.
Wirtschaft
Die japanische Airline Skymark löst mit einer neuen Minirock-Uniform einen medialen Wirbel aus. Der umtriebige Besitzer Shinichi Nishikubo kennt sich aus im Geschäft mit der Aufmerksamkeit.
Die Ramen-Nudelsuppe ist Japans Nationalgericht. Alleine in Tokio bieten 5000 Restaurants diese Speise an. Ein Ramen-Lokal und dessen Besitzer sind dabei zur Legende geworden. Davon erzählt nun eine Doku.
Vor dem Stadioneingang des Fanblocks eines J-League-Teams hing ein Transparent mit der Aufschrift «Japanese only». Die rassistische Bemerkung hat für einen handfesten Skandal in Japans Fussballwelt gesorgt.
Die von Kore-eda («Like Father Like Son») produzierte Erfolgsdoku «Death of a Japanese Salesman» ist eine berührende Geschichte über das letzte Kapitel im Leben. Ein Interview mit Regisseurin Mami Sunada.
Reiseberichte
Wer in Osaka einen Zwischenhalt macht, der kommt um Takoyaki nicht herum. An einem speziellen Ort der Stadt sind die Teigkugeln mit Oktopus-Füllung besonders lecker.
Politik
Die auf Okinawa stationierten US-Soldaten haben in den letzten Jahren regelmässig für Negativschlagzeilen gesorgt. 2013 waren sie jedoch so anständig wie noch nie. Dazu beigetragen hat eine neue Vorschrift.
Wirtschaft
Masayoshi Son, Tadashi Yanai und Hiroshi Mikitani. So heissen die drei reichsten Japaner. Son hat es gar zum ersten Mal an die Spitze geschafft. Dabei fällt auf, dass alle drei etwas gemein haben.
Wissen
Japan zählt unzählige Gedenk- und Feiertage. Auch aus dem 11. März möchten einige Politiker einen offiziellen Gedenktag machen, um an die Katastrophe vor drei Jahren zu erinnern. Das gefällt nicht allen.
Geschichte
Der 1806 verstorbene Kitagawa Utamaro gehört zu Japans grössten Ukiyoe-Künstlern. Eines seiner Hauptwerke blieb über 60 Jahre lange verschollen. Nun ist es wie ein Wunder wieder aufgetaucht.
Anime
Die Erfolgs-Animeserie «Sore ike! Anpanman» hat sich zu einem Milliardengeschäft entwickelt. Auch zwei Männer aus Osaka haben finanziell davon profitiert, ohne das die Produktionsfirma davon wusste.