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Die Geschichte des giftigen Kugelfisches
Fast 300 Jahre lang war die Zubereitung des giftigen Kugelfisches in ganz Japan verboten. 1888 änderte sich dies – wenn auch zunächst nur für eine einzige Region.
Der Kugelfisch, auf Japanisch «Fugu» genannt, ist eine japanische Delikatesse mit besonderem Ruf. Da Teile seiner Innereien und seiner Haut das hochgiftige Tetrodotoxin enthalten, für das es kein spezifisches Gegengift gibt, bedarf es für die Zubereitung des essbaren Fleisches einer Lizenz des Gesundheitsministeriums. Diese strikte Regulierung sorgt dafür, dass es im Vergleich zum hohen Konsum von Kugelfisch heute kaum noch zu Vergiftungen, geschweige denn zu Todesfällen kommt.
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Fast 300 Jahre lang war die Zubereitung des giftigen Kugelfisches in ganz Japan verboten. 1888 änderte sich dies – wenn auch zunächst nur für eine einzige Region.
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Osaka hat ein Wahrzeichen verloren. Der «fliegende» Kugelfisch im Ausgehviertel Shinsekai wurde endgültig entfernt. Es handelt sich um ein weiteres Opfer der Corona-Krise.
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Strikte Regelungen sorgen dafür, dass es nur selten zu Kugelfisch-Vergiftungen in Restaurants kommt. Wenn es dennoch passiert, dann sind die Kunden oft nicht ganz unschuldig – wie ein aktueller Fall zeigt.
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In Shimonoseki ist der bedeutendste Markt für den hochgiftigen Kugelfisch, für dessen Zubereitung die Chefköche eine Lizenz benötigen. Hie läuft der Handel nach ganz eigenen Regeln ab.
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Nach dem Besuch eines Kugelfisch-Restaurants musste eine Frau hospitalisiert werden. Sie hatte die hochgiftige Leber gegessen - eine verbotene, aber gern servierte Delikatesse.