Reiseberichte
Eine Nacht auf dem Tempelberg
Zwischen heiligem Feuer, veganer Tempelküche und einem der mystischsten Friedhöfe Japans: Ein spiritueller Rückzugsort lockt mit Übernachtungen in jahrhundertealten Tempeln.
Koyasan ist ein weitläufiger Tempelberg in der Präfektur Wakayama. Er wurde im 9. Jahrhundert vom Mönch Kukai, der posthum als Kobo Daishi bekannt wurde, als Zentrum für den esoterischen Shingon-Buddhismus gegründet. Heute beherbergt dieser Ort über 100 Tempel, von denen viele Übernachtungen für Touristen anbieten (jap. shukubō). Ein Herzstück ist der Okunoin, Japans grösster Friedhof. Seit 2004 gehört der Tempelberg zum UNESCO-Welterbe.
Reiseberichte
Zwischen heiligem Feuer, veganer Tempelküche und einem der mystischsten Friedhöfe Japans: Ein spiritueller Rückzugsort lockt mit Übernachtungen in jahrhundertealten Tempeln.
News
Der Tempelberg Koyasan übt besonders auf westliche Touristen eine grosse Faszination aus. Um den Übertourismus besser in den Griff zu bekommen, erwägt die Stadt nun eine Eintrittssteuer.
Wissen
Die Überarbeitung am Arbeitsplatz, die teilweise sogar zum Tod führt, ist ein gesellschaftliches Problem in Japan. Selbst Mönche kämpfen mit diesem Problem, wie ein Beispiel vom heiligen Tempelberg Koyasan zeigt.